Vom Wert des Waldes

In der Welt von morgen decken wir unseren Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen, bewahren die Umwelt in und von der wir leben, verwerten Materialien und Produkte nach ihrem Gebrauch wieder, nutzen Ressourcen maßvoll und klug, denn sie sind endlich, und ermöglichen so ein Wohlergehen den nachfolgenden Generationen.

 

Wir von der Forest Carbon Group haben das Ziel, die Kluft zwischen Ökonomie und Ökologie zu verringern – und unseren Kunden den Übergang zu einer ökologischen Wirtschaftsweise zu ermöglichen. Wir haben uns dem Waldschutz verschrieben, weil ohne intakte Wälder kein Überleben möglich ist.

 

Wälder werden vernichtet, weil ihr Wert zu gering ist. Wir werten durch unsere Projekte und unser Geschäft Wälder auf. Statt Holz und Anbaufläche wird das Potential der Wälder für den Klimaschutz und den Schutz der Artenvielfalt in Wert gesetzt. So schaffen wir einen Anreiz, sie zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften.

 

Wir bieten Unternehmen an, ihre CO2-Emissionen mit Hilfe des natürlichen CO2-Speichers Wald auszugleichen. Denn technische Innovation allein wird den Klimawandel nicht aufhalten. Der Übergang zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft braucht Zeit. Durch Waldschutz erkaufen wir uns diese Zeit.

 

 

 

Waldschutz – Vater des Nachhaltigkeitskonzeptes

Die Wälder dieser Erde, insbesondere die tropischen Wälder, sind elementar für die Zukunft der Menschheit. Sie sind der Lebensraum für den größten Teil der am Land lebenden Tier- und Pflanzenarten, liefern Baumaterial, Nahrungsmittel, reines Wasser, Heilpflanzen und spielen eine zentrale Rolle für das lokale und globale Klima. Diese Funktionen werden auch als Ökosystemdienstleistungen bezeichnet. Waldschutz ist unabdingbar, um die Klimakrise zu lösen, Artenvielfalt zu bewahren und die nachhaltige Existenz der Menschheit zu sichern.

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Ohne Waldschutz kein Klimaschutz

Waldschutz nimmt eine herausragende Stellung für den Klimaschutz ein. Ohne Waldschutz gibt es keinen Klimaschutz. Wälder stabilisieren das globale Klima, sie funktionieren wie große weltweite „Klimaanlagen“. Indem sie Sonnenenergie in Wasserdampf umwandeln, kühlen sie die Atmosphäre und sind für den Niederschlag in den Regionen südlich und nördlich des Äquators verantwortlich. Wälder sind ein Garant für Regen und Wasserkreisläufe – weltweit. Sie ermöglichen damit Leben. Sie versorgen direkt und indirekt Landwirtschaft, Städte und Industrie mit Wasser. Sie sichern die Existenz der Menschheit. Waldzerstörung bedroht diese Lebensgrundlage.

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Stop der Kettenreaktion

Wälder beherbergen weltweit die größte Artenvielfalt. Die tropischen Regenwälder bedecken nur sechs Prozent der Erdoberfläche, doch in ihnen lebt fast die Hälfte aller Arten weltweit. Jedes Lebewesen, jede Pflanze, hängt von der Existenz anderen Lebens, anderer Pflanzen ab, und ist auf einzigartige Weise vernetzt. Das Aussterben einer Art führt zu einer negativen Kettenreaktion für andere Arten. Auch der Mensch ist integraler Bestandteil dieses Systems. Er verliert, wird der Wald vernichtet. Wenn durch den Kahlschlag der Wälder das Ökosystem Wald zerstört wird und nur noch „Waldinseln“ übrig bleiben, brechen die komplexen Verknüpfungen und Lebensgemeinschaften zusammen, Arten sterben aus und die wertvolle biologische Vielfalt geht verloren – unersetzbar und für immer.

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Wälder - Mehr als Holz und Acker

Wälder sind seit Menschengedenken Motor und Opfer wirtschaftlicher Entwicklung. Sie lieferten den Rohstoff für Siedlungen und Schiffe, später für die Montanindustrie und Eisenbahn. Holz ist der älteste vom Menschen genutzte Baustoff und Energieträger. Wälder wurden gerodet, um Ackerland zu gewinnen, Städte und Dörfer zu errichten. So gingen in Europa und Nordamerika der Großteil der Wälder verloren. In Lateinamerika, Afrika und Asien sorgen nun die nachholende Modernisierung und der Hunger der Industriestaaten nach landwirtschaftlichen Produkten für den Kahlschlag der tropischen Wälder.

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Die Natur braucht uns nicht. Aber wir brauchen die Natur.

Wälder liefern dem Menschen eine Vielzahl sogenannter „Ökosystemdienstleistungen“: Speicherung von Niederschlägen, Erosions- und Bodenschutz, Temperaturpuffer. So sind Wälder zum Beispiel für die lokalen und globalen Wasserkreisläufe unersetzlich. Sie speichern Wasser und geben es langsam wieder ab. Sie fungieren als große Wasserfilter und ersparen die teure Aufbereitung von Trinkwasser. Lokal dämpfen sie Temperaturschwankungen, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und bremsen Stürme. In Bergregionen dienen Wälder als natürlicher Schutz vor Lawinen. Zudem schützen die Baumkronen die empfindliche Humusschicht der Böden vor Regen.

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